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Colon - Hydro - Therapie - Die
Darmreinigung
Schon oft
haben wir davon gehört, aber was müssen wir darunter verstehen?
Was ist das
überhaupt?
Die Colon – Hydro - Therapie ist eine aus den USA stammende und bekannte,
dort seit langen Jahren mit Erfolg durchgeführte Möglichkeit der
Darmreinigung. Dabei ist diese Methode nicht wirklich neu, sondern nur
neu wieder entdeckt und weiter entwickelt. Schon in den alten Schriften
der Religionen ist sie zu finden. Innere und äussere Rituale sollten die
Wiedererlangung und / oder der Erhöhung der Lebenskraft dienen. Es
bedeutet nichts anderes, als das der Darm mit Wasser gereinigt wird.
Die Colon – Hydro - Therapie ist landläufig unter den Begriffen „Hohe
Darmspülung“, „Einlauf“ oder „Darmspülung“ bekannt. Hier kommt ein
sanftes Therapieverfahren zur Anwendung, das den gesamten Dickdarm von
verhärteten Ablagerungen, Kotstein, Schleimhautablagerungen, evtl.
Parasiten u. ä. leer spült und befreit.
Da sich ca. 80% des Immunsystems im gesamten Darmtrakt befinden, erfolgt
gleichzeitig neben der Entgiftung eine positive Wirkung auf die
körpereigenen Abwehrkräfte. Bedenkt man, dass die Haut auf unserer
Körperoberfläche ca. 2 qm beträgt, die Gesamtoberfläche des Darmes aber
etwa 300 qm hat, dann wird einem sehr bewusst, wie wichtig eine intakte
Darmflora / Darmsymbiose für unseren Genesungsprozess vieler
Erkrankungen ist.
Veränderungen der Darmflora können Krankheitsbilder verursachen wie z.
B. Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Ekzeme, Neurodermitis u.v.m.),
Stoffwechselbeschwerden, Rheuma, Arthritis und Arthrose, Allergien, um
nur einiges aufzuzählen.
Wie kann es überhaupt zu einer Darmstörung kommen?
„Im Darm sitzt der Tod“ sagt schon eine alte Volksweisheit. Damit soll
ausgedrückt werden, dass es zu einer Dysbiose gekommen ist. Also eine
Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft mit den Bakterien in unserem
Darm. Durch Ablagerungen und Verschlackungen, durch die sich der Darm
verformt, entsteht eine Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft mit
den Bakterien in unserem Darm, die sogenannte Dysbiose. Diese kann z. B.
ausgelöst werden durch:
- Nahrungsmittel: denaturierte oder durch Zugabe von
Konservierungsmitteln und chem. Zusatzstoffen nicht mehr lebendig. Tote
Nahrungsmittel führen unweigerlich zum Tod im Darm. Industriekost,
Fertigprodukte mit Zusätzen von Farb- und Konservierungsstoffen sowie
Geschmacksverbesserern u.v.m..
- Essgewohnheiten: zu häufig, zu schnell, zu viel, zu wenig kauen, zu
fett führen zu einer Verdauungsproblematik im Darm, Missbrauch von
Genussgiften wie Alkohol, Zucker usw. , zu spät am Abend essen
- Medikamente wie z. B. Antibiotika, Abführmittel, Kortikoide,
Verhütungsmittel und Missbrauch dieser
- sonstiges wie z. B. Amalgam, Giftstoffe aus der Umwelt, psychische
Belastungen, Stress, Angst, Bewegungsmangel. Vor allem Bewegungsmangel
ist eine der häufigsten Ursachen für vermehrte Ablagerungen im Darm, die
man nicht spürt.
Was passiert denn im Darm?
Wenn wir Nahrungsmittel zu uns nehmen, durchlaufen diese den
Verdauungstrakt, dessen letzter Abschnitt unser Darm ist. Dort können
sich unverdauliche und nicht ausscheidbare Stoffe ab- und fest setzen.
Diese Ablagerungen stellen eine dauerhafte Quelle von Giftstoffen durch
Gärungs- und Fäulnisprozesse dar. Haben sich einmal Ablagerungen
festgesetzt, kommen immer neue Ablagerungen hinzu und vergrössern
dadurch das Ablagerungsdepot. Über lange Jahre entstehen so grosse
Ablagerungen, ohne das wir das wirklich merken. Es beginnt mit leichten
Verstopfungen, die schnell chronisch werden können. Leicht wird dann zu
Abführmitteln gegriffen, die zwar zu einer Darmentleerung führen, aber
die Ablagerungen nicht mit ausscheiden. Die Giftstoffe / Schlacken
verbleiben im Darm.
Unser Körper kann bis zu einem bestimmten Grad die Schlacke im Darm
ablagern und auch mit den Giften umgehen. Wenn es dem Darm dann aber „zuviel
wird“, reagiert unser Körper mit Krankheiten.
Die Schlacken in unserem Darm entstehen durch zu fettreiche und
ballaststoffarme Kost. Hinzu kommt zu wenig Bewegung und schon ist den
Ablagerungen keine Grenze gesetzt.
Was bewirkt die Colon – Hydro - Therapie?
Sie stabilisiert unser Immunsystem, denn 80% der körperlichen Abwehr
befinden sich im Darm – in Dünndarm sowie auch im Dickdarm. Wird der
Darm gereinigt führt dies zu einem Gleichgewicht unseres Immunsystemes.
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Allergische Prozesse können zurück gehen, evtl. Pilzbefall, Parasiten
werden ausgespült, u.v.m.. Der Darm geht wieder in seine natürliche Form
zurück. Die Darmperistaltik funktioniert wieder normal.
Wie funktioniert die Colon – Hydro -
Therapie?
Der Patient liegt während der Behandlung auf einer Behandlungsliege auf
dem Rücken. Mit einem Gel wird ein kleines, langes Kunststoffröhrchen
(Speculum) ca. 5 cm schmerzfrei in den Darm eingeführt. Dieses ist über
ein Schlauchsystem mit dem Behandlungsgerät verbunden, durch das auf
38°C erwärmtes, gefiltertes Wasser langsam in den Darm einfliesst.
Mit einer speziellen, einfühlsamen, von aussen durchgeführten
Darmmassage wird gewährleistet, dass sich das Wasser langsam im Darm
verteilt. Dabei werden durch die Erfahrungen der Therapeutin die
Problemzonen des Darmes ertastet und durch die gezielte Massage werden
festsitzende und verhärtete Kotbestandteile und alte Darmschleimhaut
gelöst und mit dem Wasser über ein geschlossenes System ausgespült und
in den Abfluss geleitet. Die Behandlung dauert zwischen 45 Minuten und 1
Stunde.
Da nicht mit einer Behandlung sofort alle Ablagerungen ausgespült werden
können, die sich über Jahrzehnte festgesetzt haben, wird empfohlen,
diese Behandlung innerhalb von 2 Wochen ca. 3-6 Mal zu vollziehen; je
nach dem, wieviele Ablagerungen sich angesammelt haben. Vorbeugend eine
Kur im Frühjahr und eine im Herbst.
Natürlich kann man dann so „weiteressen“ und „weiterleben“ wie bisher,
und wieder neue Ablagerungen bekommen. Wenn man die Ablagerungen
weitgehend einschränken möchte, sollte man mit der Therapeutin über
einen Ernährungsplan sprechen, der unterstützend dafür sorgt, dass diese
nicht so schnell wieder kommen.
Die Colon – Hydro – Therapie wird auch von Ärzten empfohlen, zur
Unterstützung von Fastenkuren, Vorbereitung auf Operationen, zur
Vorbeugung von Darmkrebs.
Wann wird die Colon - Hydro – Therapie eingesetzt?
Hier eine nicht vollständige Auflistung
- Verstopfung
- Darmreizung
- Kolitis
- Durchfall
- Blähsucht
- Divertikel
- Parasiten- und / oder Pilzbefall
- Morbus Crohn
- chronische Intoxikation des Darmes verursacht durch Bakterien, Pilze,
Viren, Schwermetalle, falsche Ernährung usw., mit folgenden Konsequenzen:
- Müdigkeit
- früherer Alterungsprozess der Haut
- Verlust der sexuellen Leistungsfähigkeit
- Prostataprobleme
- Fruchtbarkeitsverlust
- chronische Beschwerden im HNO – Bereich wie z. B. Sinusitis, Rhinitis
- Nierenleiden
- Gynäkologische Beschwerden wie z. B. Dysmenorrhoen, Osteoporose
- Gefässerkrankungen wie z. B. Ödeme, Krampfadern, Hämorrhoiden,
Lymphabfluss-Störungen
- Hauterkrankungen wie z. B. Akne, Ekzeme, Schuppenflechte, Allergien
- Neurologische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Stress, Migräne
- Lungenerkrankungen wie z. B. Asthma, Bronchitis
- Rheumatische Erkrankungen wie z. B. Arthrose, Arthritis, Lumbago
- Erkrankungen an den Verdauungsorganen wie z. B. Lebererkrankungen,
Fettleibigkeit, Gallenblasenerkrankungen
Es gibt auch Kontraindikationen, d. h. also Erkrankungen und Beschwerden,
bei denen die Colon - Hydro - Therapie nicht angewandt werden kann:
- Analfissuren und –fisteln
- Abdominale Hernien
- Schwangerschaft
- Blutungen im Verdauungstrakt
- schwere Herzerkrankungen
- akute Entzündungen (z.B. Blinddarm)
- Neubildungen im Dickdarm
- Adhärenzen im Beckenbereich
- schwerer Bluthochdruck
- Darmnekrosen verursachen durch Bestrahlungen
- Aneurysmen
- frische Operationen am Dick- oder Dünndarm
Sie können vor der Colon - Hydro – Therapie mit einem Arzt sprechen. Es
ist immer notwendig, dass der Patient durch eine entsprechende Ernährung
mit hilft, ein langanhaltendes Ergebnis der Therapie zu erzielen. Die
Therapeutin steht immer mit Rat und Tat dem Patienten zu Seite und
informiert über geeignete Diäten und gibt auch gern Rezepte weiter. Sie
finden einige Rezepte als Anregung in unserer Rubrik „Kochen und
Dekorieren“. |